Schulhaus und Mehrzweckhalle | Klosters

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | In Zusammenarbeit mit Christian Bühlmann Architekt, Zürich und Andreas Geser Landschaftsarchitekten, Zürich

Ortsbauliches Konzept
Um die Massstäblichkeit und Körnung des Ortsbildes aufzunehmen wird das grosse Volumen der Halle zwischen den beiden Schulhäusern ins Terrain gesetzt. Das Hallendach wird zum Pausenhof zwischen den Gebäuden. Dieser ist auch bespielbarer Hartplatz und vermittelt in der Hangsituation zwischen Strassenraum und Grünraum. Beide Schulhäuser stehen an der Strasse; das Unterstufenschulhaus als dreigeschossiger und das Oberstufenschulhaus als zweigeschossiger Bau. Vorplätze, welche den Raum der Landstrasse zu den Gebäuden hin erweitern, verschaffen der Schulanlage eine klare Adresse im Dorf. Die Firstrichtung der Satteldächer entspricht dem Ortsbild. Der mit einem Tartanbelag ausgestattete Pausenplatz kann über die heutige Rampe von der Strasse erschlossen werden. Ein abgetreppter Vorbereich folgt der Rampe und schafft als Belagserweiterung den Anschluss an das Gebäude in regionaler Bauweise. Beim Unterstufenschulhaus verbindet eine Treppe den Vorplatz mit dem Hof. Eine Pergola zwischen den Schulhäusern ist zugleich gedeckter Pausenplatz und Ballfang. Zwei feingliedrige Treppen ermöglichen von da den Zugang zum Rasenspielfeld, welches auf der Bergseite vom Hallenkörper, der als belichtetes Sockelgeschoss in Erscheinung tritt, befriedet ist.